Ziele / Idee
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»Kunst und Begegnung in der Stadt e.V.« (KuBiSt) wurde 2006 von kunstinteressierten und sozial engagierten MitbürgerInnen gegründet. Der Verein hat das Ziel, die Teilhabe von KünstlerInnen mit Behinderung und gesundheitlichen Einschränkungen (insbesondere Menschen mit psychischen Erkrankungen und geistiger Behinderung) am öffentlichen und kulturellen Leben zu fördern und vor allem deren künstlerische Begabungen und Entwicklung zu unterstützen.

Dies erfolgt insbesondere durch

  • Förderung der Schaffung eines integrativen Begegnungsortes
  • Förderung der Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung
  • Förderung von integrativen Kursangeboten in den Bereichen Kunst und Bildung und Förderung der persönlichen Betreuung künstlerischer Prozesse
  • Zusammenarbeit mit verschiedenen Rehabilitationseinrichtungen
  • Zusammenarbeit mit lokalen und überregionalen Künstlerinnen und Künstlern
  • Beteiligung am öffentlichen künstlerischen Leben.

Denn „nur wenigen Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung gelingt es, Anerkennung für ihre Kunst zu erhalten. Fehlende Ausbildungsmöglichkeiten, fehlende Ermutigung und Unterstützung, Vorurteile und festgefahrene Sehgewohnheiten führen dazu, dass Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung heute nur eine sehr kleine Minderheit sind. Ziel kommunaler Kulturpolitik muss es daher auch sein, diese Situation zu verändern.“ (Zitat aus dem Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik aus dem Jahr 2009 „Köln überwindet Barrieren – Eine Stadt für alle“.) 

Der Verein will dazu beitragen und hat sich deshalb als erstes Projekt eingesetzt für ein Kunsthaus, in dem Menschen mit Handicap miteinander künstlerisch arbeiten und lernen können. Seit Mai 2014 ist dieser Ort Realität und seit Juli 2014 führt der Verein den Zusatz »Freundeskreis KUNSTHAUS KAT18«.

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt vom Finanzamt Köln-Süd unter Steuernummer 219/5880/0700